Kampagnen

Fortschritt in Freiheit e. V.: Projektbeschreibung Gentechnik

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Foto: Adobe

Ist tatsächlich drin, was draufsteht? Nach EU-Recht müssen zwar alle Lebensmittel gekennzeichnet werden, die aus gentechnisch veränderten Organismen (GVO) bestehen, sie enthalten oder daraus hergestellt werden.

Doch die Praxis sieht anders aus. Der Verbraucher hat letztlich keine Chance, zu erkennen, was in den Lebensmitteln enthalten ist, die er kauft. Schon gleich gar nicht kann er erkennen, wie sie hergestellt wurden.

Heute sind Mikroorganismen zu einem wichtigen Werkzeug in der Lebensmittelindustrie geworden, die viele Zusatzstoffe oder Enzyme produzieren. Die sind häufig gentechnisch verändert, müssen aber nicht gekennzeichnet werden ebenso wenig wie Milch, Eier oder Fleisch von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden.

Die Kennzeichnung „ohne Gentechnik“ ist also verwirrend. Das hatte bereits Prof. Dr. Stefan Leible festgestellt. Der Präsident der Universität Bayreuth kam als Direktor der Forschungsstelle für Lebensmittelrecht der Universität Bayreuth zu dem Ergebnis: »Der Verbraucher bekommt durch die bestehende Kennzeichnung ,ohne Gentechnik’ keine Information, die seine Wahlfreiheit bei der Kaufentscheidung garantiert. Im Gegenteil, er wird irregeführt. Denn ohne Gentechnik muss auch ohne Gentechnik bedeuten und nicht mit ein bisschen Gentechnik.«

Schon seit langem wird zwar eine vollständige Kennzeichnung gefordert, doch noch immer lässt das Lebensmittelrecht zahlreiche Ausnahmen zu und verhindert, dass Verbraucher ihre Kaufentscheidung aufgrund von Wahlfreiheit und Transparenz zu treffen.

Deshalb fordern wir von »Fortschritt in Freiheit« eine klare und korrekte Kennzeichnung aller Produkte, bei denen gentechnisch hergestellte Substanzen enthalten sind. So kann der Verbraucher selbst entscheiden und muss sich nicht sein Verhalten von Vorschriften aus der grün-linken Ideologen-Ecke vorschreiben lassen.

Unterstützen Sie unsere Aufklärungs-Arbeit mit einer Spende.

Sie können auf unserer Website www.fortschrittinfreiheit.de den PayPal-Button nutzen oder die Spende auf das Spendenkonto

Fortschritt in Freiheit e.V. Postbank Dortmund
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pdf20200603FFF_Projektbeschreibung_Gentechnik-v2.pdf

Autos raus aus den Städten? – Wir fragen nach den Parkplätzen (4)

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— Foto: Pixabay/GLady

Auf das Antwortschreiben der Dezernentin für Mobilität, Frau Andrea Blome, das wir im Beitrag „Autos raus aus den Städten? – Wir fragen nach den Parkplätzen (3)“ dokumentiert hatten, haben wir eine weitere Anfrage gerichtet.

Nach eingehender Prüfung haben sich noch Fragen an die Verkehrsdezernentin zu „Bewohnerparken“ ergeben, in der Hoffnung, auf diese Fragen auch detaillierte Antworten zu bekommen. Wir werden zu dem Thema in den nächsten Tagen auch ein kurzes Video auf unserem YouTube-Kanal einstellen. Der Link dazu wird noch bekannt gegeben.

pdf20200601Antwort_an_Stadt_Köln.pdf

Grüne Gentechnik – Mitteilung für die Verbraucher

20200426VIDEO Podiumsdiskussion Gentechnik

Moderation: Holger Douglas; Referenten: Dr. Helmut Schramm, Udo Pollmer, Wilhelm Gebken, Prof. Dr. Hans Jörg Jacobsen  (v.l.)

 

Warum gilt grüne Gentechnik eigentlich als gefährlich? – Das war das Thema unserer Podiumsdiskussion am 8. Februar 2020 in Mainz. Was bedeutet das für die Verbraucher? Stimmen die Aussagen über Glyphosat? Gibt es Produkte ohne Gentechnik?

Um einigermaßen zu verstehen, was Gentechnik bedeutet und wofür eigentlich das Pflanzenschutzmittel Glyphosat verwendet wird und wie es wirkt, muss man tief in Chemie und Biologie einsteigen. Von den Fachleuten auf dem Podium wurden nicht nur Bedeutung und Potential der „Gentechnik“ diskutiert, sondern auch, wohin die Reise in der gentechnischen Welt geht. Klar wurde auch, dass diese Forschung ins Ausland verbannt worden ist.

Die „Bio“-Landwirtschaft ist für die künftige Ernährung der Welt keine Lösung; sie benötigt gegenüber der „konventionellen Landwirtschaft“ doppelt so viel Fläche, weil sie nur die Hälfte der Erträge moderner Landwirtschaft liefert. Ohne weitere gentechnische Forschung wird sich die Ernährung nicht sicherstellen lassen, weil Landwirtschaft neue und bessere und an die verschiedenen Klimata besser angepasste Pflanzensorten benötigt.

Die Lebensmittel für Menschen insbesondere in ärmeren Ländern sind wesentlich stärker von Krankheitserregern und Parasiten bedroht als hierzulande. Deshalb werden wirksame Pflanzenschutzmittel stärker denn je benötigt.

Wie schwer die Natur es den Menschen macht, zeigt sich daran, dass trotz intensiver Forschung in den Labors von Bayer noch kein neuer Wirkstoff gefunden wurde, der eines Tages Glyphosat ersetzen kann.

Für diejenigen, die nicht bei der Diskussion zuhören konnten, haben wir ein Video erstellt und die Beiträge der einzelnen Diskutanten auch einzeln eingestellt. Die Links zu den Videos finden Sie unten angegeben. Wir würden uns freuen, wenn Sie unseren YouTube-Kanal https://www.youtube.com/c/FortschrittinFreiheiteV abonnieren. Somit sind Sie immer auf dem neuesten Stand, welche Informationen wir für Sie anbieten.

Wir stellen fest: „Transparenz“ und „Wahlfreiheit in Deutschland hinsichtlich der Gentechnik“ gibt es nicht. Sie wird Ihnen nur vorgegaukelt. Verhindert wird bis heute auch eine genaue Auszeichnung dieser Produkte.

Wenn Sie sich die Podiumsdiskussion angehört haben, werden Sie feststellen, dass das, was Ihnen über Glyphosat erzählt worden ist, nicht den Tatsachen entspricht. Ebenso „betrügerisch“ ist das Label „ohne Gentechnik“. Eine Studie der Universität Bayreuth bestätigt nämlich jetzt: Gentechnikkennzeichnung lässt Verbrauchertäuschung zu. Prof. Dr. Leible präsentiert seine Erkenntnisse bei Symposium zum Lebensmittelrecht. [1] In seinem Bericht beschreibt Prof. Dr. Ralph Bock „Die systematische Selbsttäuschung beim Thema Gentechnik“. [2]

Was kann Fortschritt in Freiheit für Sie tun?

Wir werden für Sie in Brüssel eine korrekte Kennzeichnung der „grünen“ Gentechnik fordern.

Wir werden die Kennzeichnungspflicht für die „rote“ Gentechnik fordern.

Schwerkranke Menschen genießen etwas Lebensqualität nur aufgrund gentechnisch hergestellter Arzneimittel. Doch die meisten Menschen erschrecken, wenn sie das Wort „Gentechnik“ hören. Und bestätigt wird ihre Angst mit der Formulierung des Gesetzes aus dem Jahre 1990, das wie folgt lautet:

§ 1 Zweck des Gesetzes

Zweck dieses Gesetzes ist,

1. unter Berücksichtigung ethischer Werte, Leben und Gesundheit von Menschen, die Umwelt in ihrem Wirkungsgefüge, Tiere, Pflanzen und Sachgüter vor schädlichen Auswirkungen gentechnischer Verfahren und Produkte zu schützen und Vorsorge gegen das Entstehen solcher Gefahren zu treffen,

2. die Möglichkeit zu gewährleisten, dass Produkte, insbesondere Lebens- und Futtermittel, konventionell, ökologisch oder unter Einsatz gentechnisch veränderter Organismen erzeugt und in den Verkehr gebracht werden können,

3. den rechtlichen Rahmen für die Erforschung, Entwicklung, Nutzung und Förderung der wissenschaftlichen, technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten der Gentechnik zu schaffen.

Um Ihnen die Angst zu nehmen, dass Gentechnik weder tödlich und noch gefährlich ist, ist eine Kennzeichnung der gentechnisch hergestellten Arzneimittel besonders wichtig. Gentechnisch hergestellte Arzneimittel retten Leben.

Wir werden eine Kennzeichnungspflicht fordern für die „weiße“ Gentechnik.

Die Anwendungsgebiete sind sehr vielfältig: in der chemischen Industrie, der Lebensmittelindustrie, der Textilindustrie, für Wasch- und Reinigungsmittel, für Kosmetika, für Vitamine und Aminosäuren, für Biokunststoffe und Biokraftstoffe. Und man höre und staune: die weiße Gentechnik wird auch verwendet in der „In-vitro-Fleisch“-Herstellung – ganz ohne Tiere.

Insbesondere § 1 des Gentechnik-Gesetzes ist veraltet. Und er wird benutzt, nicht nur von der Politik, der EU-Kommission und verschiedener NGOs, um Sie zu verängstigen. Andererseits wird die Gentechnik verwendet für Produkte, die Sie täglich benutzen. Und die Veganer sind so glücklich über ihr „In-Vitro-Fleisch“.

Es ist für uns ein sehr wichtiges Anliegen für Sie:

Die verbrauchertäuschende Kennzeichnung muss dringend korrigiert werden.

Die Einführung der Kennzeichnung für die rote und die weiße Gentechnik muss dringend eingeführt werden.

Für die Ernährung der Menschen nicht nur in Europa – wir haben in der Podiumsdiskussion gelernt, warum die Überproduktion wichtig ist – ist die Verwendung von Glyphosat in der Landwirtschaft erforderlich. Es sollte deshalb in den nächsten Jahren kein Verbot von Glyphosat ausgesprochen werden.

Fortschritt in Freiheit wird in Brüssel den Politikern erklären, warum die Landwirtschaft Glyphosat benötigt und ein Verbot nicht die richtige Entscheidung ist.

Wir halten Sie auf dem Laufenden und informieren Sie über unsere Schritte für die hier aufgeführten Maßnahmen.

Quellen

[1] Quelle: Universität Bayreuth: Studie bestätigt: Gentechnik-Kennzeichnung lässt Verbrauchertäuschung zu

[2] Quelle: Forum Grüne Vernunft: Okkultismus statt Aufklärung? Deutschland am Scheideweg

Video-Dokumentation der Podiumsdiskussion

Warum gilt grüne Gentechnik eigentlich als gefährlich? – Die ganze Veranstaltung mit einführenden Worten von Hannelore Thomas

Warum gilt grüne Gentechnik eigentlich als gefährlich? – Wilhelm Gebken

Warum gilt grüne Gentechnik eigentlich als gefährlich? – Prof. Dr. Hans-Jörg Jacobsen

Warum gilt grüne Gentechnik eigentlich als gefährlich? – Udo Pollmer

Warum gilt grüne Gentechnik eigentlich als gefährlich? – Dr. Helmut Schramm

 

Gerne können Sie den Video-Kanal von Fortschritt in Freiheit https://www.youtube.com/c/FortschrittinFreiheiteV abonnieren.

Autos raus aus den Städten? – Wir fragen nach den Parkplätzen (3)

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— Foto: Pixabay/GLady

Siehe unseren Beitrag „Autos raus aus den Städten? – Wir fragen nach den Parkplätzen. Brief des Vereins Fortschritt in Freiheit e.V. an verantwortliche Politiker in Köln“

Andrea Blome leitet das „Dezernat III – Mobilität und Liegenschaften“ in Köln. Auf der Webseite der „GUT Köln/Informationen der Wähler- und Ratsgruppe GUT“ ist ihre Antrittsrede als Verkehrsdezernentin vom 14. Februar 2017 dokumentiert. Ihre Rede beginnt mit einem „Zukunftsbild“:

„Ich möchte Sie auf eine kleine Reise in das Jahr 2030 mitnehmen. Die Mobilität in Köln hat sich grundlegend verändert. […] Sie treten aus dem Haus und freuen sich, dass die Straße, in der Sie leben, umgestaltet wurde. Statt jeder Menge parkender Autos haben Sie jetzt breite Gehwege, breite und sichere Radverkehrsanlagen und schöne Aufenthaltsbereiche. […] Das Leben in der Stadt hat sich gegenüber 2017 sehr verbessert. Privat PKW mit Verbrennungsmotor sind nur noch wenige vorhanden. Zentrale Bereiche der Stadt sind nur noch für Busse, Fahrräder, Taxis, Lieferwagen, Rettungsfahrzeuge, Müllabfuhr, Anwohner PKW und Elektrofahrzeuge befahrbar. Damit ist die Luftqualität in der Stadt viel besser geworden.“

Hat nunmehr die Dezernentin für Mobilität und Liegenschaften schon jetzt entschieden, was 2030 sein soll? Dem Verein Fortschritt in Freiheit e.V. hat sie bis heute nicht die an sie gerichteten Fragen beantwortet. Vielleicht hilft das Informationsfreiheitsgesetz Nordrhein-Westfalen (IFG NRW) weiter und ich als Privatperson erhalte auf die Fragen eine Antwort? Schauen wir mal, wie die Dezernentin Andrea Blome und auch der Vorsitzende des Verkehrsausschusses Herr Andreas Wolter mit dem IFG NRW umgehen werden.

UPDATE: Antwortschreiben der Dezernentin für Mobilität

Die Beigeordnete für Mobilität und Liegenschaften in Köln, Frau Andrea Blome, hat auf die Fragen des Vereins Fortschritt in Freiheit e.V. hinsichtlich der Maßnahmen der Bewohnerparklätze  in Köln geantwortet.

Der Verein prüft, was die Stellungnahme für Sie, die Verbraucher und Autofahrer (in der Begrifflichkeit der Dezernentin: „Bewohnende“), für Konsequenzen hat und was Sie gegen die Maßnahmen der Bewohnerparkplätze tun können.

Das Ergebnis unserer Prüfung stellen wir für Sie auf der Website ein.

Das Antwortschreiben von Frau Andrea Blome

Hinweis: Frau Blome hat uns ihren Brief per Post geschickt. Darauf ist auch ihre Unterschrift, die auf ihrem zusätzlich per Mail übermittelten PDF ihres Schreibens fehlt.

pdf20200422Antwortschreiben_der_Stadt_Köln.pdf

 

 

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