DREISTE LÜGEN RECHTFERTIGEN EINEN GIGANTISCHEN BETRUG AN DEN VERBRAUCHERN WEGEN EINER ANGEBLICHEN KLIMAKATASTROPHE

Positionen des Vereins Fortschritt in Freiheit e.V.: Grüne Gentechnik für Deutschland?

Bedeutung des Themas

Die Bevölkerung der Erde wächst, das Klima ändert sich. Die notwendige Ernährung der zusätzlichen Menschen zwingt dazu, die Produktion von Lebensmitteln laufend zu steigern, und dies nachhaltig: Die Alternative lautet: Mehr Nahrung mit weniger Chemie, geringerem Wasserverbrauch bei sinkender Anbaufläche – oder mehr Hunger.

Deutschland muß – wie alle anderen Länder – seinen Beitrag zur Sicherung der Welternährung leisten. Dies erfordert erheblichen Forschungsaufwand. Die öffentliche und private Agrar- und Züchtungsforschung haben in der Vergangenheit substanzielle Leistungen beigesteuert, sind aber seit den wissenschaftlich nicht begründbaren Restriktionen in Europa nicht mehr in der Lage, Lösungen zu finden.

Kartoffeln zweimal: Links vorn eine moderne, transgene (genveränderte) Sorte. Ihr neues Merkmal ist die Resistenz gegen die verbreitete Kraut- und Wurzelfäule. Die Kartoffeln rechts gehören zur ursprünglichen (unveränderten) Sorte. Sie bedienen die esoterisch verklärte Gefühlswelt von einer menschenfreien Natur. Zur Ernährung allerdings tragen Pflanzen in diesem Zustand nichts bei. / Foto: © Dr. Hans-Jörg Jacobsen

Die Fakten

Seit langem aber stößt die konventionelle Züchtung an Grenzen. Neue Ansätze sind not-wendig. Die „grüne Gentechnik“ und die Neuen Züchtungstechniken des Genome Editing bieten Lösungen und haben dies weltweit überzeugend demonstriert: So wuchsen 2014 weltweit auf nahezu 15 % der Ackerfläche gentechnisch verbesserte Pflanzen: (www.transgen.de/anbau/592.gentechnisch-veraenderte-pflanzen-anbauflaechen-2014.html). Dies brachte den Landwirten höhere und stabile Erträge ein. Nebenbei wurden weniger Pflanzenschutzmittel benötigt (1).

Die grüne Gentechnik wurde maßgeblich in Europa erfunden. In Deutschland existierte eine weltweit beachtete Forschung an Universitäten, Forschungsinstituten und in privaten Unternehmen, die sich mit Pflanzenzüchtung befassten. Durch ausbleibende öffentliche Fördergelder und auf Verhinderung zielende Gesetze oder von der Justiz geduldete Feldzerstörungen kam die Forschung hierzulande nahezu zum Erliegen. Wer es sich leisten konnte, ging ins Ausland und: Geforscht wird nicht mehr für den europäischen Markt, sondern für alle anderen Länder, vor allem Asien.

Unser Standpunkt

Das von Grünen, Linken (einschließlich von Teilen der SPD oder klerikal beeinflusster Parteien) und den mit reichlichen Spendenmittel ausgestatteten Öko-NGOs gezeichnete Bild einer „gefährlichen Nahrung“ verfehlt die Realität. Der erreichte Stand der Sicherheitsforschung wird komplett ignoriert. Real ist das qualvolle Siechtum und Sterben vieler Menschen an Hunger oder Mangelernährung. Es ist schizophren, an Freitagen zu fordern, „auf die Wissenschaft zu hören“ und ansonsten wissenschaftliche Evidenz komplett auszublenden, wenn diese nicht in die Ideologie passt.

Industrie, Land- und Forstwirtschaft brauchen Handlungsfreiheit, mit dem Ziel der Wertschöpfung in Deutschland. Beides wollen wir wiederherstellen.

Unsere Forderungen

Das völlig überholte Gentechnikgesetz (GenTG) ist an den Stand von Wissenschaft. und Technik anzupassen. „Freisetzung“ und „Inverkehrbringen“ sind zu deregulieren.

„Grüne Gentechnik“ und „Genome Editing“ sind strategische Kompetenzen. Die Forschung ist neu aufzubauen und mit öffentlichen Mitteln zu fördern.

Neu gezüchtete Pflanzen sind auf der Basis ihrer Eigenschaften zu bewerten, und nicht nach ihrer Entstehungsweise.

Der Staat hat die um sich greifende „grüne Gewalt“ (u. a. gegen Versuchsfelder) entschlossen zu sanktionieren: „Zero Tolerance“ für linksfaschistische Organisationen!

Hintergründe

Die grüne Gentechnik war von Beginn an unsachlichen und auf unbewiesenen oder wider-legten Behauptungen basierenden Angstkampagnen der meisten Parteien (mit Ausnahme der FDP) ausgesetzt. NGOs wie Greenpeace, BUND und NABU entdeckten, dass durch die Bekämpfung von Forschung und Anwendung der grünen Gentechnik Macht, Posten und Spenden zu generieren waren, und fungierten einmal mehr als Rammbock forschungsfeindlicher Politik.

Auf Druck der NGOs und unter Mitwirkung rückgratloser Politik wurden absurde Hürden für die Freisetzung und Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen aufgebaut, was dazu führte, daß die kleinen und mittelständischen Züchter sich aus der Entwicklung dieser Technologie verabschieden mussten und die öffentliche Forschung mangels geeigneter Forschungsprogramme weitgehend eingestellt wurde. Auch nachdem die Sicherheitsforschung Entwarnung gegeben hatte, (http://www.transgen.de/sicherheit/1531.sicherheitsforschung-gentechnik-pflanzen.html), nahmen die durch NGOs organisierten Feldzerstörungen zu. Da die ertappten Vandalen – wenn überhaupt – nur zu lächerlich geringen Strafen verurteilt und im weiteren Verlauf Feldversuche wegen des fehlenden Rückhalts aus der Politik in Deutschland unmöglich wurden, wanderten die großen Firmen in die USA ab. Diese Abwanderung führte auch dazu, dass hierzulande die Forschung an Nutzpflanzen weitgehend eingestellt wurde. Landwirte in Deutschland können die Vorteile von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen auf Grund politischer Willkür („opt out“) nicht nutzen, obgleich viele dieser Pflanzen (z. B. aus den USA) nach Europa eingeführt werden dürfen.

Quellen, Leseempfehlungen

Wilhelm Klümper, Matin Qaim, A Meta-Analysis of the Impacts of Genetically Modified Crops, PLOS ONE | www.plosone.org 1 November 2014 | Volume 9 | Issue 11 | e111629

pdf20200603FIF-PP-Gentechnik_v04-jac-v2.pdf

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